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Da kann Mann... nicht nein sagen!
Keine Frage, Männer sind genauso eitel wie Frauen – nur
eben auf andere Weise. Während meine Geschlechtsgenossen
einen modischen Haarschnitt – auch mit Strähnchen und
Gel – und einen guten Duft in der Regel sehr schätzen,
ist Naildesign und Maniküre doch meistens noch unter
„der männlichen Würde“ und gilt bis auf wenige Ausnahmen
als reine Frauensache. Und während der Besuch im
Fitnessstudio zur Formung von Bauch und Bizeps allgemein
bewundert wird, ist der Gang ins Nagelstudio zur Formung
und Pflege von Nägeln und Händen noch eher verpönt.
Vielleicht liegt das auch mit daran, dass viele
Nagelstudios in ihren Schaufenstern eher schrille
Nailart oder Nagelverlängerungen präsentieren und die
Demonstration der Hand- und Nagelpflege-Kompetenz bzw.
der Naturnagel-Behandlung vernachlässigen.
Vielfältige Zielgruppe
Dabei – und das gilt es ins Bewusstsein zu rufen – gibt
es auch für Männer genug Gründe, regelmäßig oder immer
wieder spontan den Weg zu den Nagelspezialisten
einzuschlagen: Für Prominente und Präsentatoren, deren
Hände immer in Fokus sind, gehören gut geformte,
besonders gepflegte Nägel zum täglichen „Outfit“; für
„Otto-Normalmann“ mehr für die besonderen Gelegenheiten,
z.B. Feste, Abendveranstaltungen, wichtige Meetings oder
Vorstellungsgespräche. Die dritte potenzielle Zielgruppe
bilden die Herren der Schöpfung, deren Nägel beruflich
oder im Hobby stark beansprucht werden, z.B. Musiker mit
Saiten-Instrumenten oder (im wahrsten Sinne des Wortes)
Hand-Werker. Dazu kommen natürlich noch die
„medizinischen“ Fälle, also Knabbernägel oder
Verformungen. Jetzt stellt sich noch die Frage, wie die
sicher vorhandene „Schwellenangst“ des „starken
Geschlechts“ überwunden werden kann. Wichtig scheint
mir, eine Sensibilität für die Thematik aufzubauen;
deutlich zu machen, dass man(n) sich mit besonders
gepflegten Händen und Nägeln sicherer und besser fühlt.
Hier kann ich verschiedene Möglichkeiten empfehlen. Zum
Beispiel mit einer speziellen Fensterdekoration: das
Foto einer wohlgeformten, gepflegten Männerhand mit dem
zugehörigen Produktangebot. Weisen Sie mit einem Schild
auf individuelle und vor allem diskrete Beratung und
persönlichen Service hin. |
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Kombi Maniküre / Pediküre
Das erste Gespräch sollte ganz unverbindlich sein.
Machen Sie deutlich, dass Sie ein spezielles,
erfolgreiches Programm für männliche Kundschaft
bereithalten. Mit Geschick und etwas Charme können Sie
über diesen ersten Kontakt einen dankbaren Stammkunden
gewinnen! Eine weitere Möglichkeit bietet ein „Tag der
offenen Tür“, zu dem Sie Ihre Kundinnen mit Partner
einladen und bei dem Sie auch spezielle Angebote für die
Männer präsentieren; vielleicht eine
Maniküre zum kennen lernen? Weisen
Sie Ihre Kunden auch immer wieder „beiläufig“ darauf
hin, wie attraktiv doch eine gut gepflegte Männerhand
wirkt.
Wesentlich einfacher können Sie männliche Kundschaft
gewinnen, wenn Sie Ihr Studioangebot um den Service
Fußpflege erweitern (oder bereits erweitert haben); denn
die Pediküre ist auch beim männlichen Geschlecht längst
akzeptiert. Wenn dazu Fußmasken, Aromatherapie und
Massagen das Wohlgefühl vertiefen, können Sie sehr gut
auch über die Möglichkeiten moderner Maniküre in Ihrem
Fachinstitut informieren. Viele Männer werden dankbar
Ihre Empfehlungen annehmen – auch Produkte für die
Pflege zu Hause kommen sehr gut an. Es liegt bei Ihnen,
wie Sie Ihre Studiotür auch für den Pflegebewussten Mann
öffnen und ein eigenes Konzept zur Erschließung dieses
zusätzlichen Kundenpotenzials entwerfen.
Ich meine, es
lohnt sich. |
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